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Bei
der Schizophrenie handelt es sich um eine relativ häufig auftretende
psychiatrische Erkrankung. Das Wort "schizophren" lässt
sich mit "Spaltung der Seele" übersetzen. Damit ist
keinesfalls, wie oft angenommen eine multiple Persönlichkeitsstörung
gemeint. Vielmehr wird mit dem Begriff "schizophren" das
Vorhandensein von zwei nebeneinanderstehenden Wahrnehmungswelten
umschrieben.
Zum
einen nehmen schizophren Erkrankte die Realität wahr, so wie
sie ist. Zum anderen erleben sie gleichzeitig eine andere Realität,
die für Gesunde schwer nachvollziehbar ist. Fühlen, Denken
und Handeln sind verändert. Schizophrene Psychosen werden vor
allem bei jüngeren Menschen diagnostiziert.
Das
Kranheitsbild ist durch gleichzeitiges Auftreten verschiedener Symptome
charakterisiert, die in Positiv- und Negativ-Symtome eingeteilt
werden.
Zu
den Positiv-Symptomen zählen Halluzinationen, Wahnvorstellungen,
Denkstörungen und bizarre Verhaltensweisen.
Die
Negativ-Symtome beschreiben einen allgemeinen Aktivitätsverlust,
der mit Sprachverarmung, Störungen des Gefühls- und Gemütslebens,
reduzierter geistiger Aktivität und sozialem Kontaktverlust
einhergehen kann.
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