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Unter
Borderline-Störungen versteht man eine psychische Erkrankung
zwischen Neurose, Psychose und Depression mit schnell wechselnden
Stimmungen. Sie ist schwer zu diagnostizieren.
Der
sogenannte "Borderline" (Grenzgänger) unterscheidet
sich von allen anderen psychisch Kranken dadurch, dass er nicht
krank wird. Er stellt hohe Anforderungen an seine Umgebung, weil
er einerseits die Nähe seiner Mitmenschen sucht, sie andererseits
nicht erträgt ("Ich liebe Dich, ich hasse Dich").
Symtome:
- Unbeständigkeit
und unangemessene intensive zwischenmenschliche Beziehungen
- Starke
Stimmungsschwankungen. Häufige und unangemessene Zornausbrüche
- Das
Fehlen eines klaren Identitätsgefühls
- Verzweifelte
Bemühungen, eine reale oder eingebildete Angst vor dem Verlassenwerden
zu verhindern
- Chronische
Gefühle von Leere und Langeweile
Besonders
wichtig ist es, mit dem "Borderliner" ein positives Selbstbild
aufzubauen und sein Ich zu stärken. Im Umgang mit ihm ist absolute
Offenheit und Fähigkeit, sich abzugrenzen von grosser Bedeutung.
Dies gilt für Angehörige ebenso wie für professionelle
Helfer.
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